Über uns

Wir die Gruppe „Yola Muhabbet „ ( Gruppe von Freunden des Weges und des Teilens“), sind 6 Freunde: Ferda Calisgan (Vokal und Baglama), Arslan Dogan ( Vokal und Baglama, Cümtar, und Elektro Baglama), Serdar Bozarslan ( Saxophon und Querflöte), Mahir Sahin ( Vokal und Baglama), Deniz Akkus ( Schlagzeug und Rhythmus) und Ziya Kalin Vokal, Baglama und Rhythmus).

Unsere Geschichte

Wie einst der deutsche Musikpädagoge Hermann Ritter sagte „Geh, wohin du willst: wo du auch Menschen triffst, überall wird dir ihre Musik, ihr innerstes Wesen erschließen.“, denn Musik ist die Sprache der Völker. Frei nach diesem Motto haben auch wir uns, das Völkerverständnis als Ziel gesetzt. Was einst zur Heiterkeit und Entspannung der eigenen Gemüter diente, entwickelte sich zu einem größeren Projekt. So besteht unser musikalisches Bündnis nunmehr seit 5 Jahren. Während sich zu Beginn Saz, Baglama und schöne Stimmen vereinten, gehören mittlerweile seit über 1 Jahr auch ein Saxophonist und ein Schlagzeuger zur Gruppe.

 

Unsere Philosophie

Da wir allerdings nicht nur eine Zielgruppe anpeilen möchten, haben wir uns dazu entschlossen, uns aus den gewohnten Klängen zu entreißen und auch europäische Einflüsse, mit einzubinden. Durch den vermehrten Zuspruch des Publikums in verschiedenen Kreisen und geprägt durch die Grundidee, Menschen verschiedenster Herkunft und mit unterschiedlichen Geschichten zu verbinden, entstand die Idee den Horizont zu erweitern und jedem offenherzigen, musikalisch interessierten die Möglichkeit zu bieten, das Glied einer Reise zu werden. Wie könnte man diese Reise besser gestalten, als in Form einer Darstellung auf der Bühne?

Die Entstehung

So wurde das Konzert-Projekt „ Eine Wanderung vom Paradies auf Erden ins Abendland“, unter Obhut des Alevitischen Kulturzentrums Ratingen und in Kooperation mit der Stadt Ratingen, ins Leben gerufen. Wenn Sie sich fragen wieso eine Wanderung, dann kommt nun der philosophische und historische Hintergedanke. 

Veranlasst durch den Zustand des „Wir sind hier.“ und der Frage „Woher kamen wir?“, mit der sich sowohl die Mitglieder der Gruppe, aber auch zahlreiche andere zugeflüchtete deutsche Bürger auseinandersetzen müssen, wurde das Symbol einer Wanderung, hervorgerufen. Die Wanderung steht symbolisch für alle Fluchten und Wanderungen auf der gesamten Welt, welche seit Jahrhunderten passiert wurden und auch heute noch bestehen. Denn eine Wanderung oder ein langer Weg, ist meist verbunden mit sehr vielen Emotionen, sowohl positiv, als auch negativ. Zudem wandert jener Mensch aus einem bestimmten Anlass, indem sich wiederum andere, wiederfinden können. Dieses Zusammenspiel aus Erinnerung und Emotion, hat uns dazu bewegt, jedem die Möglichkeit zu bieten, seine Gefühle und die Erfahrung der Wanderung, zu Wort zu bringen. Eine Wanderung ist zugleich auch eine Reise und für alle Reisenden gibt es, trotz der vielen Orte die sie auf ihrem Weg passieren, nur ein Paradies auf Erden. Dies ist die Heimat. Es gibt unendlich viele und verschiedene Meinungen und Auslegungen, zum Paradies auf Erden. Jedoch ist unser Paradies, von welchem wir unsere Wanderung beginnen, in Kermanschah/ Mesopotamien gelegen. Kermanschah ist nach wissenschaftlichen Angaben und Wandbemalungen zufolge, eine sehr idyllische und dicht bewachsene Gegend, wo eine Bandbreite an Pflanzenarten vertreten ist, welche keine Wünsche offen lässt. Die Gegend wird beschrieben und dargestellt wie in einem Bilderbuch, wie ein Traum von bunten Blumenbeeten. Somit beginnt unsere musikalische Reise im Persisch/ Mesopotamischen Bereich und endet in Mitteleuropa.  

Social-Media

Folgt uns auf den Sozialen Medien und erhaltet immer die aktuellsten News von uns und rund um unsere kommenden Veranstaltungen